Strandkorb Schutz
Strandkorb Schutz – Abdeckung für Winter, Laub und Dauerregen.
Eine Strandkorbabdeckung ist kein Zubehör, das man mitbestellt, weil es die Liste vollmacht. Sie entscheidet darüber, in welchem Zustand Ihr Strandkorb im April aus dem Winter kommt. Und sie ist der günstigste Schutz für ein Möbelstück, das ein Vielfaches davon gekostet hat.
In dieser Kollektion finden Sie unsere Schutzhüllen in mehreren Größen und Ausführungen – passend zu Strandkörben vom Einsitzer bis zum XXL-Modell.
Braucht ein Strandkorb überhaupt eine Schutzhülle?
Im Sommer nicht. Unsere Strandkörbe bestehen aus massivem Holz, UV-beständigem Polyethylen-Geflecht und wetterfesten Polyester-Bezügen. Ein Sommerregen schadet ihnen nicht, und gegen Sonne sind die Materialien ausgelegt. Wer seinen Korb von Mai bis September offen stehen lässt, macht nichts falsch.
Ab dem Herbst ändert sich das. Nicht wegen der Kälte – Frost macht den Materialien nichts aus – sondern wegen dessen, was monatelang auf dem Korb liegen bleibt: nasses Laub, Vogelkot, Blütenstaub, Moos, stehendes Wasser in der Sitzmulde. Das sind die Dinge, die Flecken verursachen, nicht das Wetter selbst.
Kurz gesagt: Eine Schutzhülle brauchen Sie für das Winterhalbjahr und für längere Abwesenheiten. Für den täglichen Gebrauch im Sommer nicht.
Wovor eine Strandkorbabdeckung schützt.
- Laub und Blütenstaub, die sich in der Sitzmulde sammeln und dort feucht liegen bleiben
- Vögel und Kleintiere, die einen offenen Strandkorb im Winter gern als Unterschlupf nutzen
- Stehendes Wasser auf den Polstern nach tagelangem Regen
- Angespülten Schmutz am Korbboden bei Starkregen
- Moos und Grünbelag an der Wetterseite
Was eine Hülle nicht leisten muss: Schutz vor Ausbleichen. Das übernehmen bei unseren Körben bereits die UV-beständigen Materialien.
Die richtige Größe finden.
Das ist der Punkt, an dem die meisten Fehlkäufe passieren. Drei Regeln helfen:
Erstens: Messen Sie Ihren Korb, statt nach Sitzplätzen zu gehen. Ein 2-Sitzer kann je nach Modell zwischen 120 und 137 cm breit sein. Entscheidend sind Ihre tatsächlichen Maße in Breite, Höhe und Tiefe.
Zweitens: Unsere Größenangaben sind Maximalmaße. Sie geben an, bis zu welchen Korbmaßen die Hülle passt – nicht, wie groß die Hülle ausgebreitet ist. Ihr Korb muss also in allen drei Maßen darunter liegen.
Drittens: Messen Sie den Korb in Grundstellung. Also mit eingeschobener Fußstütze und aufrechter Rückenlehne. Eine Hülle, die nur über den ausgezogenen Korb passt, sitzt im Normalzustand zu locker – und zu viel Luft unter der Hülle ist fast so ungünstig wie gar keine Hülle: Wind bekommt Angriffsfläche, und Kleintiere finden Zugang.
Als grobe Orientierung: Ein Einsitzer liegt meist bei Größe M, ein klassischer 2-Sitzer bei L, ein 2,5-Sitzer oder XXL-Modell bei XL. Verlassen Sie sich aber auf Ihre Maße, nicht auf diese Faustregel.
Unsere Schutzhüllen im Überblick.
Premium-Schutzhülle 600D – Grau und Dunkelgrün.
Aus Oxford-Polyester mit 600 Denier und PVC-Beschichtung. Das ist die klassische, robuste Variante: dicht, formstabil und mit einer Beschichtung, die Wasser abweist. Erhältlich in drei Größen mit Maximalbreiten von etwa 120 cm (M), 130 cm (L) und 155 cm (XL). Dunkelgrün fügt sich in bepflanzte Gärten ein, Grau bleibt neutral zu Terrassenplatten und Fassade.
Premium-Schutzhülle 2.0 Ripstop TPU – Anthrazit.
Die höherwertige Variante mit Ripstop-Gewebe und TPU-Beschichtung. Ripstop bedeutet: In das Gewebe ist ein Raster aus verstärkten Fäden eingewebt, das verhindert, dass ein kleiner Riss weiterläuft. Genau das passiert bei Abdeckungen sonst am häufigsten – ein Schaden an einer Kante wächst über den Winter zu einem Loch. Die TPU-Beschichtung ist flexibler als PVC und bleibt auch bei Frost geschmeidig.
Vier Größen: 120-M, 135-L, 142 und 155-XL, jeweils mit etwa 155 cm Höhe und 90 cm Tiefe als Maximalmaß. Die Zwischengröße 142 schließt die Lücke, an der bei den meisten Anbietern nur „L oder XL" zur Wahl steht.
Schutzhülle transparent.
Die durchsichtige Variante für alle, die ihren Strandkorb auch unter der Hülle sehen möchten – etwa, wenn er an einer Stelle steht, die den Blick aus dem Wohnzimmer prägt. Die verfügbaren Größen entnehmen Sie bitte der Produktseite.
600D Oxford oder Ripstop-TPU – welches Material?
Beide Varianten halten Wasser ab und sind für den Außeneinsatz gebaut. Der Unterschied zeigt sich über die Jahre.
- 600D Oxford mit PVC ist die bewährte, preislich zugänglichere Lösung. Dicht, kräftig, unkompliziert. PVC wird bei starkem Frost etwas steifer, was das Überziehen im Januar ungemütlicher macht.
- Ripstop mit TPU ist reißfester und bleibt bei Kälte biegsam. Die Ripstop-Struktur zahlt sich vor allem an Kanten und Ecken aus – dort, wo eine Hülle bei Wind am Korb scheuert.
Eine einfache Entscheidungshilfe: Steht Ihr Korb windgeschützt und nehmen Sie die Hülle nur zweimal im Jahr ab, reicht die 600D-Variante. Steht er im Freien, an einer Ecke oder in einer Windschneise, und ziehen Sie die Hülle regelmäßig über, ist die Ripstop-Version die haltbarere Wahl.
Was der Denier-Wert bedeutet.
Denier ist eine Maßeinheit für die Feinheit von Garn. Ein Denier entspricht einem Gramm pro 9.000 Meter Faden. 600D heißt also: 9.000 Meter dieses Garns wiegen 600 Gramm.
Für die Praxis bedeutet ein höherer Denier-Wert ein dickeres Garn und damit ein robusteres Gewebe. 600D gilt bei Outdoor-Abdeckungen als solide Größenordnung – deutlich stärker als die 210D oder 300D, die bei günstigen Baumarkthüllen üblich sind.
Der Denier-Wert sagt allerdings nichts über die Beschichtung, die Nähte oder die Belüftung aus. Eine 600D-Hülle ohne Lüftungsöffnungen ist schlechter als eine 300D-Hülle mit. Ziehen Sie den Wert also zum Vergleich heran, aber nicht als einziges Kriterium.
Worauf Sie bei jeder Schutzhülle achten sollten.
- Belüftungsöffnungen. Ohne sie sammelt sich Kondenswasser unter der Hülle. Das ist der häufigste Grund für Stockflecken – und der Korb wäre ohne Hülle besser dran gewesen.
- Sichere Befestigung am Boden. Eine Hülle, die der erste Herbststurm abzieht, schützt den Rest des Winters gar nichts.
- Handhabung. Wenn das Überziehen zur Arbeit wird, bleibt die Hülle im Schuppen. Ein Verschluss, der sich mit kalten Fingern bedienen lässt, ist mehr wert, als er klingt.
- Passform statt Übergröße. Zu große Hüllen flattern, scheuern am Geflecht und lassen Tiere hinein.
Richtig überziehen – die drei häufigsten Fehler.
Die Hülle über einen feuchten Korb ziehen. Der mit Abstand häufigste Fehler. Was unter der Hülle nass ist, bleibt nass. Warten Sie nach dem letzten Regen zwei trockene Tage ab, bevor Sie abdecken – und prüfen Sie auch die Polster, nicht nur die Oberfläche.
Laub in der Sitzmulde lassen. Räumen Sie den Korb vorher aus und kehren Sie die Sitzfläche. Feuchtes Laub unter einer Hülle arbeitet den ganzen Winter.
Den Korb auf nassem Untergrund abdecken. Rasen und Sand speichern Feuchtigkeit und geben sie von unten an den Korbboden ab. Besser sind schnell trocknende, unterlüftete Untergründe: Terrassenplatten, ein Holzdeck, ein Kiesbett oder ein Podest. Wenn Ihr Korb Rollen hat, stellen Sie ihn für den Winter um.
Reinigung und Lebensdauer.
Schutzhüllen sind pflegeleicht. Groben Schmutz mit einem feuchten Lappen und mildem Reiniger abwischen, starke Verschmutzungen vorher einweichen. Nicht scheuern – das beschädigt die Beschichtung, und genau die macht die Hülle dicht.
Auch eine gute Hülle nutzt sich ab. Prüfen Sie nach drei bis fünf Jahren Nähte, Kanten und Befestigungen auf Schwachstellen. Eine beschädigte Hülle schützt nicht mehr, sie hält nur noch Feuchtigkeit fest – und richtet dann mehr Schaden an als gar keine.
Passend zu Ihrem Strandkorb.
Welche Größe zu Ihrem Modell passt, sagen wir Ihnen gern. Schicken Sie uns einfach die Maße Ihres Korbs oder das Modell, dann prüfen wir das für Sie – das ist schneller, als sich durch Größentabellen zu rechnen, und erspart eine Retoure.
Unsere Strandkörbe finden Sie in den Kollektionen Ostsee Strandkörbe und XXL Strandkörbe.